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Die Tonmischung

Pegelanpassung von Filmton und SprecherspurDie Sprecherin oder der Sprecher tragen durch ihre Erfahrung bei der Besprechung von Hörbüchern wesentlich zum Gelingen der Audiodeskription bei. Wie bei vielen Dingen steckt aber auch hier der Teufel im Detail.

Wird der Text auf eine Stelle gemischt, an der laute Musik oder Kampfgeräusche den gesprochenen Text so stark überlagern, dass ein Verstehen unmöglich wäre, dann muss eine sinnvolle Pegelanpassung durchgeführt werden. Im Normalfall wird nicht der Sprecher lauter abgemischt, sondern der Stereoton des Filmes wird behutsam leiser gemacht, um für die Zuhörerinnen und Zuhörer unschöne Lautstärkesprünge zu vermeiden. Da das Verhältnis von Filmton und Sprecherton immer unterschiedlich ist, muss jede Stelle einzeln bearbeitet werden.

Aber auch die Aufnahme der Sprecherin oder des Sprechers kann nicht unbearbeitet bleiben. Störende Geräusche oder fehlerhaft gesprochene Stellen werden manuell akribisch nachbearbeitet. Und auch hier müssen Pegelanpassungen durchgeführt werden, wenn durch eine veränderte Positionierung vor dem Mikrofon die Stimme mal lauter oder leiser aufgezeichnet wurde. Obschon man diese Lautstärke automatisch ausgleichen könnte, machen wir diese Pegelanpassungen manuell, um zu vermeiden, dass durch eine berechnete pi-mal-Daumen-Normalisierung die Stimme monoton und langweilig wird.

Tonmischung am Audio-Schnittplatz

Der Fernseher zeigt bei Ihnen zu Hause zwar nur 25 Bilder in der Sekunde, der Ton wird aber von uns sehr viel genauer bearbeitet. Mit der speziellen Audioschnitt-Software realisieren wir eine auf 1/100 Sekunde genaue Platzierung der gesprochenen Einzeltakes. Das ist nötig, da an etlichen Stellen die Lücken im Dialog so verschwindend klein sind, dass sonst die Hinweise auf z.B. Orte oder Personen nicht eingebracht werden könnten, ohne den Dialog des Filmes zu überlagern.

 

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